Spiegeluniversum

Drei Wochen lang war ein Spiegeluniversum durch ein Dimensionsloch im Kunstkasten Rathauspassage zu sehen. Man konnte hingehen und in Gedanken an den U-Bahnhof seines Herzens reisen. Egal, ob Bedford Avenue, Shibuya Station, Österreichischer Platz oder Rustaveli, alles ist nur eine Haltestelle entfernt. Oder zwei.
https://www.facebook.com/events/1637103999909064/

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Barba

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Profilbild von Barba, 10. November 2011

Ich gratuliere heute Barbara Foret zu ihrem 44. Geburtstag. Erfunden habe ich sie am 10. November 2011, da ich ein Seminar zum Thema Social Media für Kulturmanager gemeinsam mit Volker Simon leiten sollte. Anhand ihres Profils auf diversen Plattformen konnte ich praktische Tipps geben, wie man am besten Kultur über digitale Medien verbreitet. Barba, die virtuelle Kulturmanagerin, habe ich sofort ins Herz geschlossen, weshalb sie auch heute noch ein virtuelles Leben führt und sich auch ab und zu mal zu Wort meldet. Freundet euch mit ihr auf Facebook an!

https://www.facebook.com/barbaforet

https://plus.google.com/115460018733420642802/about

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Barba im April 2013.

Barba wurde am 16. Mai 1969 in Lausanne geboren.

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Transdoration

Dora mag darunter leiden, dass sie weder Fleisch noch Blut hat. Doch Vorteile hat es auch, dass sie ein virtuelles Geschöpf ist: Man trägt nicht die Fesseln der physikalischen Gesetze, kann die Gestalt nach belieben ändern, solange man sich dadurch nicht seiner Identität beraubt, was ein gefürchtetes Schicksal der Virtuellen ist.
Um die Grenzen des dorischen Wesens zu ergründen transdoriere ich sie gerne ab und zu, versetze sie in fremde Rollen in dem ich meist gestohlenes Bildgut überarbeite.

Prima!

Vor zwei Jahren vertippte ich mich beim Chatten. Statt „Prima“ tippte ich „Ürina“. Die Angechattete war irritiert, wollte, wissen, wer Ürina sei. Ich behauptete aus dem Bauch, dass wir sie doch gestern auf einer Demo gegen den Erdbahnhof in Stuttgart kennen gelernt hätten. Um meiner Behauptung Fleisch zu geben, meldete ich Ürina Plotzkolt kurzerhand bei GMX und mit der dort erhaltenen Adresse bei facebook an.

Ürina, 9. Oktober 2010

Eine zufällig auf meinem Tisch liegende Tuschezeichnung, die noch keiner Virtuellen zugeordnet war, wurde mit einem protesttypischen Aufkleber versehen und abfotografiert. Noch schnell ein paar Gefällt-mirs auf einschlägigen Seiten und fertig war die Wutbürgerin, die sogleich meiner verwirrten Chatpartnerin eine Freundschaftsanfrage stellte. Ürina war geboren. Wenngleich sie aus Zeitmangel nicht ganz so aktiv im Netz ist, freut sie sich über neue Freunde, insbesondere aus der Protestbewegung! Sie liebt Ausrufezeichen und ihr LIeblingsausdruck ist – wer hätt’s gedacht – Prima!

Ürina, 10. Oktober 2010

Ich habe ihr noch ein neues Profilbild erstellt, bei welchem ich versucht habe, meinen Stil etwas abzuwandeln. Als sie mir heute im Netz über den Weg gelaufen ist, hab ich sie nochmals neu gezeichnet.

Ürina, 4. November 2012

Ürina ist geschieden und ist dabei sich neu zu entdecken. Dabei hat sie ihre Leidenschaft am Protestieren entdeckt. Sie ist laut, rau, wild und hat ein Herz für Tiere, Gerechtigkeit und alle, die dafür kämpfen. Sie war zusammen mit Frank Asemwald in der Schule und ist seit dem mit ihm befreundet.

Werdet Ürinas Freund(in): http://www.facebook.com/uerinap

PS: Ich hab keine Ahnung mehr, wie ich auf den abstrusen Nachname „Plotzkolt“ gekommen bin.

2. Dorabuch

Zwei Jahre nach dem ersten Skizzenbuch mit Dorazeichnungen habe ich ein weiteres angefertigt. Bei zwei Zeichnungen hat die Farbe des Markers auf der Rückseite ihre Spuren hinterlassen, die ein eigenes, schönes Bild ergeben. Es ist die Seele einer Zeichnung, die man auf deren Rückseite sehen kann.

Die Zeichnungen sind zwischen dem 4. Juli 2009 und 10. Februar 2010 entstanden.

Mit von der Partie: Die Doratze.